Wertvolle Entschleunigungstipps

oder auch als »Principles of Slow Movement« bekannt.

Wege der Entschleunigung - Slow Movement

Ich höre sehr oft, dass es in unserer heutigen Zeit unmöglich oder zumindest sehr schwierig sein soll, gangbare Tipps zur Entschleunigung (engl. Principles of Slow Movement) zu finden und diese erfolgreich einzuschlagen. Zu sehr legt für uns die Gesellschaft der heutigen Zeit die Vorgaben für die Leistung und die Kontinuität vor. Jeder soll seinen Beitrag leisten und erfolgreich sein. Querköpfe werden oft sanktioniert und verachtet. Alles eine Frage der Moral und der Pflichterfüllung. So die Zweifler. Wir leben in einem scheinbaren System, das derartige oder ähnliche Konstruktionen selbst erschafft, modifiziert, sie zudem erhält und dessen Erfolge pflegt. Hier finden Wege zur Entschleunigung kaum Zustimmung und Operationalität, oder...?

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Aufgaben abbauen

Wir haben in der Regel einen durch viele Aufgaben angereicherten Alltag. Um diesen zu entschleunigen empfiehlt es sich, ihn von all jenen Aufgaben zu befreien, die unnötig sind. Hierzu sollte man sich alle Aufgaben des Tages aufnotieren.

Am besten notiert man sich eine Aufgabenübersicht mit Tagesbezug, Wochen- und Monatsbezug. Es wird sich anhand dieser Aufstellung zeigen, dass es Tasks gibt, die sich regelmässig wiederholen, andere Aufgaben fallen nur sporadisch einmalig an oder in unregelmässigen Abständen erneut auftauchend.

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Achtsam leben durch Entschleunigung

Über das achtsame Leben gibt es viele Webseiten und Bücher, die alles mögliche beschreiben. Doch eigentlich geht es beim Thema Achtsamkeit einfach grundlegend auch nur um den Respekt vor der Natur und dem Leben, speziell auch dem eigenen Leben. Die Welt ist voiller großer und kleiner Wunder, man muss sie nur erkennen und sehen wollen.

Achtsam zu leben bedeutet auch die Erweiterung des Weltbildes und das Lernen am Alltag und wird durch Entschleunigung eigentlich erst möglich.

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Digital Detox und digitales Entgiften

Das heutige Leben ist heute durch den massenhaften Einsatz von digitalen Hilfs-, Informations- und Entertainment-Mitteln geknnzeichnet. Kaum jemanden sieht man heute ohne Smartphone, Tablet oder PC. Überall um uns herum werden wir digital unterstützt und zugedröhnt.

Seit einiger Zeit werden Rufe laut, die nach gelegentlichen digitalen Auszeiten verlangen, dem digitalen Entgiften oder Digital Detox. Und ja, hinter all den elektronischen Devices, dem Geflimmer von Bits und Bytes, da werden wir das reale Leben wiederfinden können.

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Zeitfresser und Zeitmanagement und Entschleunigung

Um seinen Tag zu entschleunigen, sollte man versuchen, so viele unnötige Zeitfresser wie nur möglich abzuschalten. Man kann viele von ihnen auch entwerten, indem man sie einem gewissen, persönlichen Zeitmanagement unterwirft.

Mit einem guten persönlichen Zeitmanagement ist es nicht nur möglich, generell mehr zu leisten und keine Zeit unnötig zu vergeuden, sondern auch vor allem Freiräume für Entspannung und Stressreduktion und Stressabbau zu sorgen.

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Lebe im Jetzt

Gegenwärtig zu sein, das macht Sinn. Viel zu oft hängen wir mit unserer Aufmerksamkeit in der Vergangenheit fest, oder wir interessieren uns nur für die Zukunft und unserer Pläne. Dabei vergessen wir das Hier und das Jetzt. Nur im Hier und Jetzt sind wir und entscheiden wir.

Das Leben im Augenblick, ihn zu geniessen und seine Erfahrung als Lebensinhalt aktiv verbuchen, das ist eine Unterstützung für das Entschleunigen.

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Natur entdecken

Wir leben heute in einer sehr lauten und rastlosen Welt, in der die Nächte in den Städten fast so hell sind, wie die Tag. Man kann kaum mehr die Natur erleben oder die Pracht der Sterne bewundern. Dabei ist das extrem wichtig.

Die Natur und die vielen sinnlichen Eindrücke, die sie uns vermittelt, sie sind ein direkter Bypass zu unserer Seele. Sie tragen direkt zur Entschleunigung und unserem Wohlbefinden bei.

Die Stille und der Frieden eines Waldes, fernab von Autobahnen, Städten und Industrie, sie helfen uns dabei den Alltag zu entschleunigen und achtsamer zu leben.

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Bedachter Umgang für zur Entschleunigung

Viele Menschen leben heute auf engstem Raum miteinander. Sie sind gelegentlich gegenseitig voneinander abhängig, andere interagieren miteinander, wieder andere tauschen sich nur aus. Doch nicht immer tun uns alle Menschen gut. Es gibt Menschen, die nutzen uns aus, andere schaden uns oder rauben uns unsere Energie.

Tipp zur Entschleunigung: Umgib dich nur mit Menschen, die dir gut tun, die dich motivieren und inspirieren. Ein bedachter Umgang ist unbedingt sinnvoll. Führe ein System der Reziprozität ein, also achte darauf, dass nicht immer nur Du der bist, der leistet oder gibt, sondern das Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen. Damit entschleunigst du direkt dein Leben.

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Nichtstun lernen und dabei entschleunigen

Wir sind heute oftmals immer beschäftigt und in Action. Neulich beobachtete ich einen Bekannten dabei, wie er einfach nur im Raum stand und nichts tat. Als ich ihn fragte, was er denn machen würde, antwortete er, er würde denken. Das hat mich ziemlich fasziniert. Eine Form der aktiven Entschleunigung. Die Vorstufe vom Nichtstun ist das reine Nachdenken.

Heute haben die Menschen mehr und mehr verlernt, sich der Muße hinzugeben. Darüber erhält man den Freiraum, unbekannte Gefilde seines Lebens und seines Denkens zu entdecken. Ohne das aufmerksame Nichtstun ist das Erlernen von mehr Achtsamkeit kaum möglich.

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Work Life Balance und Entschleunigung

Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, also einer menschlichen Tätigkeit, die auf Erreichung eines wirtschaftlichen Ziels gerichtet ist. Möchte man gesund und entschleunigt leben, dann sollte man die Vielschichtigkeit des Lebens gleichermassen gut bedienen. Das erhält die Lebensfreude und die Leistungsfähigkeit.

Im Allgemeinen versteht man darin die Work Life Balance, das Gleichgewicht zwischen der Leistung für die Arbeitswelt und alle anderen Schichten des Lebens, wie soziale Kontakt und Hobbys pflegen, Sport und andere Freizeitaktivitäten wahrnehmen, sich um seine Gesundheit kümmern und sich selbst zu verwirklichen und damit letztlich auch zur Entschleunigung beizutragen.

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Tipp: Entschleunigung im Denken

Als ganz besonders wertvollen Tipp zur Entschleunigung im Alltag, führe ich hier das Entschleunigen im Denken an. Dabei geht es nicht darum, sich im Denken einzuschränken , sondern es geht um die Wie im Denken. Oft schon habe ich von Stress geplagen Menschen gehört, dass der ganze Ärger eigentlich damit begann, dass sie damit angefangen haben, über alles ergiebig nachzudenken.

An sich ist ein Nachdenken über das Leben und seine Inhalte eine gute Eigenschaft. Doch wenn man dieses Nachdenken unkoordiniert und ungeplant durchführt, entstehen dadurch oft Probleme. Die Eindrücke des Alltags stauen sich auf und man gerät oft in eine Situation, die erheblich stressen kann.

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Neinsagen für die Entschleunigung lernen

Man kann es nicht jedem recht machen und nicht für alles zuständig sein. Daher sollte man sich selbst einen Gefallen tun und möglichst rasch lernen, Nein zu sagen. Die Fähigkeit Neinsagen zu können, sie bewahrt vor Überlastung und steigert das Selbstbewusstsein. Es ist wichtig für das Selbstwertgefühl, nicht alles mit sich machen und sich nur manipulieren zu lassen. Zudem stärt das richtige Neinsagen die Fähigkeit, fokussiert arbeiten zu können und sich nicht in endlosen Tasks zu diversifizieren. 

Generell sollte man nur das tun, wovon man auch selbst überzeugt ist, daß es richtig und sinnvoll ist. Dazu gehört natürlich auch, dass es innerhalb des Verpflichtungsrahmen liegt.

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