Was am Ende bleibt

Was uns am Ende bleibt, darauf kommt es immer an. Hetzen wir uns und unseren Körper durch den Alltag, was wird uns letztlich am Ende bleiben? Wohl kaum viel Sinnvolles und das Begreifen, etwas falsch gemacht zu haben. Entschleunigung und ein achtsames Leben im Flow zu führen, das bietet Lebensqualität und Erfahrungen, die man am Ende in sich trägt.

Ein entschleunigtes Leben führt zu einem anderen Lebensmodus. Achtsamkeit eröffnet einem Bereiche der Welt, die man möglicherweise durch ein Leben im Stress und getrieben von den Zielen anderer, niemals erlebt hätte. Was am Ende bleibt, darauf kommt es immer an. Am Ende des Lebens, des Jahres, des Tages, eines jeden Augenblicks.

Das Vermeiden von verlorenener Zeit. Wird die Zeit knapp, so wird es einem gewahr, worauf es einem im Leben wirklich angekommen wäre. Zu oft erkennt man dann, dass man falsch priorisiert hatte. Immer wieder sind es dabei auch die Lebewesen und Menschen, die einem etwas bedeuten, die man vernachlässigt hatte. Die gemeinsame Zeit mit ihnen hatte man falsch bewertet, sie auf die Zukunft verschoben, die es am Ende schliesslich nicht mehr gab. Oder es war der Drang nach materiellen Dingen, nach Wohlstand und Geld, der einen Menschen in den turbulenten Alltag getrieben hatte, immer in Hetze und Stress, die gesetzten Ziele zu erreichen. Doch wir werden nackt geboren und wir gehen letzlich auch nackt. Mitnehmen kann man da nichts. Daher scheint es sinnvoll zu sein, seinen Fokus deutlich mehr auf das Leben im Jetzt und im Augenblick zu setzen und sich dabei Zeit zu nehmen. Aktive Entschleunigung wäre ein erster Schritt... 

Anima Mundi
Ist, bin und sein - Anima Mundi.
Die Essenz von Allem und vom Nichts.
In den leuchtenden Wassern treibend.
Ich sehe und bin das Sehen selbst.
So blicke ich hinab, auf meines Hülle Antlitz.
Dennoch bin ich die Hülle und das Feuer in ihr,
Wie auch der Blick selbst und das Ich hinter dem Blick.
Jenes zeitloses Treiben um das Sein.
Mit ihm da, um ihn herum, und alles ist Ich.
Im Anfang war das strahlende Licht,
Tonlose Schreie, Stilles Lachen, freudloses Glück.
Lip lipika in zeitlosen Büchern.
Jenseits des Schlafes, fischend im Meer.
Blicke so tief, in die Seele der Welt.
Halade Mystai!
 

© Alexander Rossa 2019

weitere Informationen: Ebookliebe aus Yberseh

Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv
 
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr erfahren Akzeptieren Ablehnen